Frage:
wie sieht denn das aus, wenn der Mast arbeitet, schwingt, gestaucht, gestreckt wird?
Das Eisen, V2A selber elastischer ist, als Alu, kann sein,
aber wie verhält sich das mit den vielen Schweissnähten?
Frage:
Waren Sie mal mit dem Mast in einem Srömungskanal?
Das würde mich brennend interessieren, wie die Strömung am Segel bleibt?
Frage:
Wie hoch sind denn nun die tatsächlichen Kosten inc. Salingen und Beschlägen gegenüber einem konventionellem Fahrtensegel-Mast aus Alu?
Haben Sie das mal gegenüber gestellt?
Anfang 2007 muss man für einen 13m - Mast an Materialkosten etwa
1000,- bis 1100,- € rechnen.
Wenn Sie den Mast von einem Schlosser und aus 1.4571 bauen lassen, sind
die Kosten natürlich höher. Sprechen Sie einmal mit dem Schlosser
um die Ecke. Aber auch dann dürfte der Gittermast wesentlich preisgünstiger
als ein Alu-Mast sein. Und robuster und langlebiger und reparaturfreundlicher
sowieso.
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Frage:
Wie verhält sich der Mast beim Eintauchen bei 90° oder beim Durchkentern? Wasser ist ein sehr viel dichteres Medium.
Frage:
Was für Materialien sollen genommen werden und welche Wandstärken der Rohre?
Der Mast hat alle 40 cm eine horizontale Strebe, die als Trittstufe dient. Das entspricht dem doppelten üblichen Stufenabstand und lässt sich noch gut klettern, 50 cm Stufenabstand sind zu viel! Die Diagonalstreben befinden sich als Diagonale in den durch die Stufen und die Holme gebildeten Felder / Rechtecken.Frage:Diagonalstreben. Wieviele, und in welcher Anordnung sind sie wichtig?
bei entsprechend dicken Rohren kann man natürlich Kabel einziehen (nach dem Schweißen!). Eine Bohrung am Mastfuß bzw. am Top ist nicht wesentlich, sie sollte nur möglichst nahe am jeweiligen Ende sein, da die Rohre in der Mitte der o.a. Felder am meisten auf Biegung belastet sind und Löcher hier schädlich wären.Frage:Ist es möglich Kabel im Innern der Rohre zu führen? Oder schwächt eine Bohrung im Mastkopf den Mast?
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Frage:Kein Problem, der Mast ist i.d.R. leichter als ein Alu-Mast aber wesentlich robuster, überall lassen sich Leinen anbringen etc.Meine Bedürfnisse sind das schnelle Stellen und Legen des Mastes mittels eines Jütbaumes auch in Binnenrevieren, und das auch bei viel Wind.
Sie sind der Erste, der sich über den Preis mokiert! Wenn Sie einige tausend € durch einen Gittermast sparen und einen hochwertigeren Mast haben, werden Sie sehen, dass die 12,- € für die Bauanleitung, Baubeschreibung und Bilder (ganz abgesehen von den beigefügten Programmen) rentiert haben. Im Übrigen muss dieser Preis auch den Aufwand für Anfragen wie diese decken. Die Schutzgebühr ist notwendig, um die CD nur an wirkliche Interessenten zu verschicken. Erwerben Sie die CD vorab, so wird Ihnen der Preis bei einer Beauftragung zur Berechnung gutgeschrieben, da bei dieser die CD inklusive ist.
Frage:Bei der Lektüre sind einige Fragen offen geblieben, die ich Sie bitte mir zu beantworten, bevor ich mich entschließe Ihre recht teure CD-Rom mit den zu erwerben.
Frage:Profilanordnung auf dem Schiff:
Es ist aus allen Ausführungen nicht ersichtlich, was vorne und was hinten sein soll. Gehe aber davon aus, dass die kürze Dreiecksseite des gleichschenkligen horizontalen Mastprofils die Rückseite sein müsste.
Nach vorne ist eine Ecke / Spitze, nach hinten die schmale Flachseite,
siehe ausführliche Beschreibung in der Bauanleitung.
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Frage:Das haben Sie anscheinend falsch verstanden: Entweder eine Mastschiene wie z.B. bei Holzmasten oder ein Rundstahl (besser als Draht wg. Reck) und das Segel mit Stagreiter angeschlagen.Anschlagen des Großsegels
Sie erwähnen 2 Arten des Anschlagens, einmal mittels eines Kastenprofils und dann mittels eines 8 mm Rundeisens. Habe zwar noch kein derartiges Profil mit Schlitz und innen liegenden Rundungen gesehen, aber es ist wohl sicherlich irgendwo zu erhalten wenn es schon eingesetzt worden ist.
In das Rundeisen oben und unten ein Gewinde geschnitten, am Mast oben u. am Lümmellager eine Lasche, Rundeisen durchgeschoben und oben u. unten eine Mutter aufgeschraubt - fertig. Draht geht auch, hat aber etwas mehr Reck.
Frage:
Wie soll ein 10 m langes 8mm im Durchmesser messendes Rundeisen frei am Mast befestigt werden, ohne dass das es unter Belastung an den Endpunkten abbricht? So etwas bekommt man nicht hin, eher stelle ich mir schon einen gespannten Draht vor, der oben und unten in einem Widerlager ruht. Aber ich habe trotzdem Bedenken, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie man dabei die Kräfte aus den Latten des Segels gezielt in den Mast einleiten will. Das Thema ist mir irgendwie noch ausbaufähig und nicht bis zum Ende ausdiskutiert.
Frage: 7/8-Rigg
Kann man den Gittermast auch für eine 7/8-Takelung verwenden, so wie meine Yacht heute mit einer Rollfock ausgerüstet ist?
Kein Problem, der Mast wird ja maßgefertigt.
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Frage: GroßbaumNatürlich, Groß- und ggf. Fockbaum in der gleichen Bauweise - sehr praktisch z.B. wg. Anbringung von Lazy Jacks etc.
Damit die Sache stimmig bleibt, müsste man dann auch den Großbaum in der gleichen Art bauen. Sicherlich haben sie auch hierzu Anleitungen.
Frage:
Können Sie mir die Dimensionen für die Beschläge nennen, ich meine
die
Niroplatten an denen die Wanten und Stage hängen. Wie Groß und welche
Materialstärke sollen diese haben? ebenso für das Lümmellager usw.
Eine Tabelle für die Befestigungslaschen, die notwendige Länge der
Schewißnähte und der Schweißnahtdicken befindet sich in der Bauanleitung auf
meiner CD. Das Lümmellager entzieht sich einer Berechnung. Da aber die Kräfte
verhältnismäßig bei jedem Boot etwa gleich sind und auf meinem Boot das Lümmellager
schon einiges hat aushalten müssen, ohne zu versagen, empfehle ich die Rohrstücke,
aus denen es sich zusammensetzt, aus dem Rohrmaterial des Mastes zu fertigen und
entsprechende Bolzen zu nutzen. Damit ist das Lager wahrscheinlich stark überdimensioniert,
aber das Material ist als Restmaterial vorhanden und der Bauaufwand ist nicht
von der Größe abhängig.
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Frage:
Ich bräuchte die Dimensionen der Püttingplatte aus Niro.
- Kräfte an den Püttings = Kräften an den Laschen am Mast = Bruchlast Wanten
/ Stage, denn an beiden Enden eines Seils wirken im Statischen immer gleichgroße
Kräfte (wie beim Tauziehen!), die durch die Bruchlast des Seiles begrenzt
werden (gerissenes Seil => keine Kräfte mehr). Siehe Bauanleitung.
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Frage
Sie haben bei meinem Katamaran keine Saling vorgesehen - können
wir auf diese wegen der
Breite des Kats verzichten?
- Salinge sind generell notwendig, damit der Winkel Wanten / Mast im Masttopp
nicht zu spitz und damit die Kräfte zu groß werden (bei 90° Winkel, d.h.
unendlich breitem Boot oder Salinge wirkt keine Stauchkraftkraft auf den Mast,
wenn der Winkel immer kleiner wird und gegen 0° sich nähert, werden die Kräfte
unendlich!!!!). Ein Winkel von etwa 12° ist üblich und anzustreben. Das
bedeutet, dass Katamaran / Trimarane, bei dem die Püttinge außen an den
Rümpfen angebracht werden, bei einem Masthöhe - Püttingbreitenverhältnis von
10 : 4,2 (z.B. 10 m Masthöhe, 4,2 m Püttingbreite) in der Regel keine
Saling brauchen.
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Frage:
Sind Unterwanten sinnvoll und wie sind sie anzubringen?
Durch Unterwanten kann der Mast schmaler und damit leichter gebaut werden.
Ich empfehle zu beiden Seiten je ein Paar Unterwanten mit nach vorne und hinten versetzten Püttingen. Der Mast ist dann viel einfacher zu stellen, da die Unterwanten den Mast auch ohne Stage halten. Auch bei einem Stag- / Want-/ Mastbruch ist dies von großem Vorteil, weil dann nicht so leicht der ganze Mast umstürzt, sondern eher oberhalb der Saling abknickt und ansonsten stehen bleibt. Damit ist die Sicherheit der Crew erheblich verbessert, der Rumpf wird nicht durch einen über Bord gegangenen Mast schwer beschädigt, die Segel und der Mast gehen nicht wie bei einer Notkappung verloren und ein Notrigg lässt sich leichter riggen.
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Frage:
Ich würde meinen 16 m - Mast gerne zerlegbar bauen. Geht das?
Da bei einem 16 m -Mast die Rohre mit 6 m Lieferlänge auch zusammen gefügt werden müssen, schlage ich für beide Fälle Buchsen / Rohrstücke vor, die in die Mastträgerrohre eingesteckt und dann verschweißt werden. Hier ist das Problem an der Zerlegestelle: Steckt man die Rohre erst zusammen und schweißt dann die Streben, so klemmen sich die Buchsen durch den Schweißverzug so fest, dass man die Teilstücke nicht mehr auseinander bekommt. Daher schlage ich vor, den Mast als ganzes zu bauen und dann auf der Hälfte auseinander zu schneiden die Rohrenden mit Buchsen zu versehen und am Ort der Aufriggung erst zu verschweißen, da ich annehme, Sie wollen die Zerlegbarkeit nur wegen der Transportprobleme.
Wenn Sie einen Masttransporteur suchen, schauen Sie doch einmal auf meine Seite: www.yacht-mast.de/yachttip.htm
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Frage:
Wie soll der Mastfuß / Mastkoker aussehen?
Ich empfehle den Mast so aufzustellen, wie auf den Fotos am Beispiel einer Mega-Luxusyacht zu sehen:
Auf eine Platte werden zwei oder auch nur ein Zapfen oder Rohrstück (Restmaterial vom Mastbau), ca. 50 mm lang, senkrecht aufgeschweißt, die Platte, wird mit dem Deck verbolzt. Die Bolzen sind so zu setzen, dass später der Mast nicht auf diesen steht. Bei einem Stahl- oder Aludeck kann der Zapfen bzw. das Rohr direkt auf das Deck geschweißt werden.
Der Mastfuß besteht aus einem angeschweißten 3-eckigen
Stahlblech (3 - 5 mm), das als Abschluss unten am Mast angeschweißt wird und in
dem ein oder zwei Löcher für die Zapfen / Rohrstücke auf der Kokerplatte eingebracht
sind. Diese Löcher sollten im Durchmesser 2-3 mm größer als das entsprechende
Rohrstück sein, um genug Spiel zu haben. Zwischen der Fußplatte des Mastes und
der Kokerplatte sollte zur Vermeidung von Kontaktkorrosion ein Stück Delrin,
PVC o.ä. (z.B. Fußbodenfliese) gelegt werden. Insbesondere bei der Paarung
Edelstahlmast / Aludeck ist dies wichtig.
Auf der Kokerplatte genügt im Gegensatz zu o.a. Bildern ein einzelnes Rohrstück, denn bei meinem Boot hat sich gezeigt, dass der Mast sich im Betrieb nicht dreht. Das Maststellen wird dann noch einfacher. Wollen Sie dennoch zwei Zapfen / Rohrstücke verwenden, so sollen diese unterschiedlich lang sein. Damit wird beim Maststellen das Einfädeln viel einfacher, weil nicht beide Zapfen gleichzeitig durch beide Löcher müssen.
Frage: Wie soll die Saling ausehen:
So:
Oliver Doms drückt seine Erfahrungen so aus:
Mein Schlosser hat mir gerade mal 150,- Euro für Stahl (St37, blank)
berechnet.
Dazu noch mal 100,- für Schweißdraht und Gas, 100,- für Zinkgrund und Lack
und
300,- für ein Schweissgerät aus dem Baumarkt (bei der Wandstärke bis jetzt
kein Problem).
Macht zusammen 550,- Euro.
Das hört sich doch besser an als die 7.000,- des mir vorliegenden Angebotes
eines bekannten deutschen Mastbauers.
Andreas Moll:
Erfahrung mit dem Gittermast
Korrosionsschutz
Mastschiene
Letzte Überarbeitung dieser Seite: 19.06.2009
Copyright © 1997-2009 Dipl.Ing. Bernhard Tiedemann